Willkommen auf meiner Homepage, die über mein Auslandsjahr in Argentinien, das davor und das danach berichtet

Ein Sprung ins Leben Ein Sprung ins Leben
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Mi

24

Mär

2010

Ankunft in Deutschland

Seit drei Monaten befinde ich mich wieder auf deutschem Boden.

Nach meiner Südamerikareise gestartet in Argentinien durch Bolivien, Peru, und Ecuador nach Kolumbien, kam ich kurz vor Weihnachten wieder in meiner Heimatstadt an.

Alles war anders- aber doch war alles gleich.

Nachdem ich am Flughafen von meinen Liebsten mit Tränen und offenen Armen empfangen wurde, fühlte ich mich zunächst wie im Film.

Die nächsten Tage schwebte ich im Traumzustand.Ich hatte tatsächlich einen Kulturschock.

Mir war klar, dass es nicht ganz einfach sein wird, sich wieder an die europäische Lebensweise zu gewöhnen, aber ich hatte nicht erwartet, dass es mich so treffen würde.

Kurz nach Weihnachten hatten die nun ehemaligen Freiwilligen ein Nachtreffen in Süddeutschland. Dort auf "Gleichgesinnte" zu treffen, bestärkte einen, und zeigte aber gleichzeitig an, dass es nicht leicht werden würde. Es waren viele bereits im September zurück gekehrt und hatten mit ihrem Studium angefangen und konnten so von ihren Eingewöhnungserfahrungen berichten.

Nach dem Nachtreffen beschloss ich spontan ein Praktikum im Büro der Weltweiten Initiative e.V. in Bad Elster zu machen.

Dort verbrachte ich sieben Wochen.

Mir ist nun klar geworden, was ich für eine Verantwortung habe, einen Freiwilligendienst gemacht zu haben und nun Gewonnenes hier in der deutschen Gesellschaft und Politik umzusetzen. Mein Berufswunsch in die Entwicklungszusammenarbeit zu gehen, hat sich bestärkt und mich dazu geführt nun mit voller Überzeugung sagen zu können, dass ich mit ganzem Herzen mich für eine bessere Welt engagieren möchte.

Natürlich habe ich in Argentinien meinem Idealismus harten Proben unterzogen und dieser wurde mit einer Prise Realität versehen. 

Trotz dessen brenne ich darauf etwas in dieser Gesellschaft zu bewirken, etwas Sinnvolles, Nachhaltiges zu entwickeln, das Menschen fördert, die nicht das Privileg haben, frei zu sein, jeden Tag satt zu werden oder Zugang zum Bildungs- und Gesundheitssystem haben.

Mein Traum ist, später ein eigenes Projekt in Zusammenarbeit mit Einheimischen aufzubauen.

Ich sehe jedoch auch in der deutschen Gesellschaft großes Potenziel, etwas zu bewegen. Es gibt sehr viele NGOs (Welthungerhilfe, Greenpeace, DGVN, Transparency, World Vision, terre des hommes, Amnesty, etc.),  die tagtäglich sinnvolle Arbeit leisten und versuchen, die Öffentlichkeit aufzuklären. Es gibt Tendenzen zu Fair Trade und Bio-Produkten und es freut mich zu erkennen, dass immer mehr Menschen Bewusstsein im Umweltbereich (Bsp. Klimawandel) gewinnen.

In ein paar Tagen werde ich nach Berlin umziehen und dort vor Studiumsbeginn ein Praktikum absolvieren.

Ich freue mich über Anmerkungen!

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Fr

30

Jan

2009

Halbzeit

Liebe Interessierte,

 

nun bin ich schon fast ein halbes Jahr in Argentinien und ich selbst kann es kaum glauben. Soblad ich mir dessen halbwegs bewusst werde, versuche ich umso mehr die Zeit, die ich hier habe, zu schaetzen.

Ich bin unglaublich gluecklich hier, was vor allem an der Arbeit mit den Kindern liegt. Sie geben mir unglaublich viel und immer wieder bin ich ueberrascht, wieviel Liebe Kinder ausstrahlen koennen.

Auch die Menschen in dieser Stadt sind mir sehr ans Herz gewachsen.

Im Moment befinde ich mich in einer Phase, wo ich ein eher schlechtes Gefuehl im Bauch bekommen, wenn ich daran denke, dass dieses Jahr irgendwann vorbei ist und ich nach Deutschland zurueckkehre(n) (muss).

Andererseits fuehle ich immer mehr Glueck und das Erfuelltsein von dem, was ich hier tue.

Nach diesem halben Jahr kann ich sagen, dass ich hier eine Lebenserfahrung mache, die ich wahrscheinlich nie wieder machen werde und dass es sich um einen kurzen, aber vermutlich einen der intensivsten und schoensten Lebensabschnitte handelt.

Bald kommt mein vierter Erfahrungsbericht, in dem ich ueber die aktuellen Situationen von den Projekten berichte und die Chile-Reise.

Danke fuer das grosse Interesse!

 

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So

31

Aug

2008

Ankunft in Argentinien

Nach kanppen 14 Stunden Flug, der tatsächlich viel schneller verging, als man dachte, kamen wir mit 32 Freiwilligen in Buenos Aires an.

Dort wurden wir mit wehenden Flaggen von Argentina und Bolivia von den Ehemaligen begrüßt und abgeholt.

In Buenos Aires blieben wir dann den nächsten Tag, wo wir einen kleinen Stadtrundgang machten und einen kleinen Einblick von den Riesendimensionen bekamen. 14 Millionen Einwohner hat diese Wahnsinnsstadt. Mehr Einwohner als Bolivien insgesamt und man sagt, dass jeder dritte Argentinier in Buenos Aires lebt.

Abends sind wir dann mit einem ziemlich noblen Bus nach Jujuy gefahren, nachdem wir uns von den Freiwilligen, die in Buenos Aires bleiben, verabschiedet hatten.

Nach ungefähr 18-20 Stunden Busfahrt kamen wir dann in dem traumhaften Jujuy an. Auch die Busfahrt war sehr angenehm und kam einem überhaupt nicht so lang vor.

In Jujuy wurden wir dann von Khoa, Max, Tine und Lina (jetzige Freiwillige oder Ehemalige vielmehr ;)) abgeholt.

Nach einer sehr engen Nacht (38 Leute in einer 4er WG), brachten wir dann die Bolivianer und Peruaner zum Busbahnhof und konnten danch mit dem OnArrivalTraining beginnen.

Bisher haben wir schon ziemlich viel von Jujuy gesehen. Ich finde, dass es eine sehr schöne Stadt ist, auch wenn die Argentinier wohl nicht so der Meinung sind.

Mittlerweile haben wir auch schon zwei Projekte kennengelernt.

Mit dem Spanisch ist es noch ein wenig schwierig. Mit dem castellano, dass man in der Schule gelernt hat, kann man nur begrenz etwas anfangen, zumal die Kinder ein ganz anderes Vokabular und natürlich einen anderen Akzent haben.

Aber das wird sich sicherlich nach einiger Zeit bessern.

Morgen werden wir auf einen landestypischen Markt gehen und ein wenig in die Kultur eintauchen.

Insgesamt fühle ich mich total wohl und zu Hause hier in Jujuy.

Nach 10 Tagen OnArrivalTraining werden Anja, Michel und ich jeweils erstmal für 3 Wochen in eine Gastfamilie gehen. Danach kommt dann das richtige WG-Leben :-)

Ich freue mich über jeden Kommentar von euch.

Wer Erfahrungsberichte möchte, der meldet sich bitte bei mir.

Alles Liebe,

Teresa.

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Fr

18

Jul

2008

Ausreise

Bald geht es los.

Am 25.08. startet mein Flugzeug von Frankfurt am Main, in dem ich mit ungefähr 20 anderen Freiwilligen zusammen nach Buenos Aires fliege. Einige starten davon direkt weiter nach Bolivien. Von den Argentiniern fahren 4 Leute weiter nach Jujuy und die restlichen bleiben in Buenos Aires in den Projekten.

Dann startet das On-Arrival-Training, das sich in den letzten Jahren sehr bewährt hat, da dort die jetztigen Freiwiliigen die neuen Freiwilligen in die Projekte einweisen und die wichtigsten Dinge, die man dort zum Leben braucht, vermittelt werden, wie z.B. Krankenhaus, Apotheke, Geldautomaten usw., u.a. auch in den Projekten selbst: Empfehlungen, welche Workshops besonders gut bei den Kindern ankommen, usw..

Danach werde ich, wie es im Moment aussieht, erstmal ein paar Wochen in eine Gastfamilie gehen und nebenbei einen Sprachkurs machen und im Projekt tätig sein.

Und dann geht es in die Freiwilligen-WG mit Anja, Maren und Michel, mit denen ich dann ein Jahr zusammen wohnen werde.

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